Buch - Theaterbibliothek

Aktuell 

MÄNNERHORT

Kristof Magnusson
 

Verlag der AutorenVerlag der Autoren

"Und immer, wenn du denkst, du hast es geschafft, ist ein Schuhgeschäft in der Nähe."

Kristof Magnusson: Männerhort | Foto: ©: Jim Rakete
Die Expertenrunde: v.l.n.r.: J. Tonkel, B. Pastewka, C.M. Herbst, M. Kessler - Foto: © Jim Rakete

Auf der Flucht vor ihren einkaufswütigen Ehefrauen verbergen sich Helmut, Eroll und Lars in dem ehemaligen Heizungskeller eines Einkaufscenters. Der in Vergessenheit geratene Raum wird zu ihrem heimlichen Rückzugsort. Jeden Samstag treffen sie sich, unbemerkt von ihren Frauen, kurz vor Ende des Einkaufsbummels. Neben Dosenbier, Fernsehen und dem Fachsimpeln über technisches Gerät bestimmen nur Fußball und Fertigpizzen ihre Idylle. Diese wird jedoch empfindlich gestört, als der Brandschutzexperte Mario ihren Hort der Männlichkeit entdeckt und droht, sie zu verraten und ihr Versteck auffliegen zu lassen.

"Das Stück ist bestes Boulevardtheater mit geschliffenen, pointenreichen Dialogen, viel Situationskomik, so manchem Text zum Nachdenken und vor allem mit vielen Möglichkeiten für die vier Schauspieler, den ganz unterschiedlichen Männerpersönlichkeiten markantes Profil zu geben. Der Zuschauer ‚leidet' schon mit, wenn jeder der vier von den Einkaufsgewohnheiten seiner Frau redet. Aber der Schein trügt. Selbstbild und Selbstvertrauen, Männerfreundschaften und die Ehen bröckeln. Der Männerkeller wird zum ‚Notquartier', weil die Frauen auf die Shopping-Verweigerung ihrer Männer mit Rausschmiss reagieren."
Magdeburger Volksstimme

"Der Wahn dieser vier Kerle ist der vom Aussteigen, wenn die Damen in den Kaufkrieg ziehen."
Kölnische Rundschau

 

Verlag der AutorenAutor: Marc Becker - Werk: Wir im Finale

Kristof Magnusson

MÄNNERHORT

120 S. Br. € 9,-

ISBN: 3-88661-286-4

| Bestellen>

Der Autor Kristof Magnusson wird derzeit auch für seinen Debütroman »Zuhause« (Antje Kunstmann Verlag, München) von der Kritik gefeiert: "Debüt eines sehr vielversprechenden Erzählers" (Die Zeit) - "Bemerkenswertes Debüt" (FAZ) - "Ein literarisches Debüt, das aufhorchen lässt" (Die Welt) - "Ein überraschender Roman" (Süddeutsche Zeitung)

[ Drucken ]