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"Das Zeug zum Kultstück"
Uraufführung von Thomas Oberenders und Moritz von Uslars Heiner Müller-"Sèance"

Thomas Oberender

 
Thomas Oberender im Verlag der Autoren Vom Publikum umjubelt und mit einigen Buhrufen veredelt, feierten am Berliner Ensemble die 100 FRAGEN AN HEINER MÜLLER von Thomas Oberender und Moritz von Uslar ihre Uraufführung. Regie führte Philip Tiedemann.

"Der Journalist und Theaterautor Moritz von Uslar, bekannt geworden durch seine Interviews im Magazin der 'Süddeutschen Zeitung', hat für diese spritzig-spiritistische Form der Müller-Erweckung zusammen mit dem Dramatiker Thomas Oberender das Prinzip seiner turboschnellen '100 Fragen'-Interviews auf Freunde, Weggefährten und Bekannte Müllers angewandt und sie alle mit denselben Fragen bombardiert. Alles dekadente West-Fragen, klar. Rede und Antwort standen, durchaus geistreich, 14 Personen, die Müller kannten, schätzten und auch kritisch gegenüber standen. Das freche Frage-Antwort-Spiel mit dem Müllergedächtnismaterial würde ihm vermutlich gefallen."
Süddeutsche Zeitung

"Es funktioniert. Die Fragen halten dieser Anhebung aufs Bühnenpodest stand, ebenso wie die oft überraschenden, klugen und witzigen Antworten. Weiß man jetzt mehr über Heiner Müller? Vielleicht. Vielleicht wars auch nur eine weitere Maske, die sich der Popstar Müller aufgesetzt hat. Aber es war die Maske eines Lebendigen, nicht die eines Toten."
Frankfurter Rundschau

"Lebendig, flüssig, locker und oft amüsant. Die 100 FRAGEN haben das Zeug zum Kultstück."
Nürnberger Nachrichten

 

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