Autorenstiftung

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Der Treatment-Thesaurus

Diese Seite dient nur der Information!
Der Treatment-Thesaurus ist vorerst abgeschlossen!
Reichen Sie KEINE Exposés mehr ein!

Anspruchsvolle und außergewöhnliche Filmstoffe haben es in Deutschland bekanntlich schwer. Die Frankfurter Autorenstiftung macht es sich zur Aufgabe, Autorinnen und Autoren zu unterstützen, die die ausgetretenen Pfade der deutschen Film- und Fernsehlandschaft verlassen und abseits der üblichen primetimefähigen Spannungsdramaturgie und des versöhnlichen Family Entertainment arbeiten möchten.

Der Treatment-Thesaurus der Frankfurter Autorenstiftung ist ein Stoffentwicklungsprogramm, das sich an Drehbuchautoren richtet - ganz gleich, ob Debütanten oder erfahrene Autoren - die unangepaßte und engagierte Stoffe in aller Ruhe und ohne Einmischung von Redakteuren, Produzenten, Filmförderern oder Verleihern entwickeln wollen. Außergewöhnliche Geschichten sind hier gefragt, die, wenn sie sorgfältig ausgearbeitet sind, gleichwohl kommerziellerfolgreich sein können.

Der Treatment-Thesaurus finanziert den Schritt vom Exposé zum Treatment, der dem Produzenten oftmals schon zu gewagt erscheint.

Pro Jahr werden mindestens drei Stoffe gefördert, die Fördersumme beträgt jeweils € 5.000,-

Die/der Geförderte verpflichtet sich zur Erstellung eines ausführlichen Treatments oder einer ersten Drehbuchfassung binnen eines Jahres.

Die Förderung ist ein bedingt rückzahlbares Darlehen. Eine Rückzahlung ist an die Veräußerung der Nutzungsrechte an dem Stoff an Dritte (Drehbuchvertrag, Verfilmungsvertrag) geknüpft.

Allgemeine Geschäftsbedingungen und Einreichbedingungen
Zum Treatment-Thesaurus kann laufend eingereicht werden. Die vorgelegten Skizzen/Exposés sollten etwa 3-5 Seiten umfassen. Das eingereichte Manuskript bedarf jedoch der schriftlichen Empfehlung eines Bühnen- oder Medienverlags, einer Agentur, eines Buchverlags, einer Produktionsfirma, eines Senders, einer Filmförderung, einer Filmakademie oder Filmhochschule.

Eine Vorjury leitet die anonymisierten Manuskripte an eine für jeweils zwei Jahre benannte Jury weiter.

Entscheidungen werden zum 1.4., 1.7. und 1.11. gefällt.

Für eine Förderung ist die einstimmige Entscheidung der Jury erforderlich. Gibt es mehr einstimmige Entscheidungen pro Jahr als dem Treatment-Thesaurus finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, entscheidet die Autorenstiftung, welche Projekte gefördert werden. Gibt es keine einstimmige Entscheidung der Jury, so liegt es im Ermessen des Stiftungsvorstandes, einem Projekt den Zuschlag dennoch zu geben.

Abgelehnte Exposés werden nicht zurückgeschickt. Förder- oder Ablehnungsentscheidungen werden nicht begründet.

Die Preisträger werden schriftlich informiert; ferner sollen die Namen in der Presse bekannt gegeben werden.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Förderkriterien
Idealerweise entspricht der geförderte Stoff den folgenden Kriterien:

  • narrativ bzw. ästhetisch innovativ oder komplex
  • visuell eindringlich
  • politisch ambitioniert oder unangepaßt
  • extrem in seiner Darstellung von Charakteren und Handlungen, Abgründe können nicht groß genug sein.

Die Jury 2002/2003 besteht aus:

  • Helke Misselwitz (Regisseurin/Berlin)
  • Susan Vahabzadeh (Journalistin/München)
  • Maria Köpf (Produzentin/Berlin)

Bewerbungen an:

  • Frankfurter Autorenstiftung
    c/o Verlag der Autoren
    Schleusenstraße 15
    60327 Frankfurt/Main
     
    Telefon: 0 69 - 23 85 74 34

Der Bewerbung sind beizulegen:

  • ein Exposé in 4-facher Ausführung, davon drei anonym und eines mit Namen und Adresse
  • eine Kurzvita des Autors
  • eine Empfehlung
Treatment-Thesaurus | Foto: Donata Wenders/Verlag der Autoren
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